| Weltweit grösstes Abschlachten von Meeressäugetieren hat begonnen |
| Quelle: Schweizerische Gesellschaft für Tierschutz |
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Die Robbenjagd vor der Ostküste Kanadas hat
begonnen. Mit Erlaubnis der kanadischen Regierung werden in den kommenden
Monaten rund 275.000 Sattelrobben (Phoca groenlandica) und etwa 10.000
Klappmützenrobben (Cystophora cristata) getötet werden. "Nirgendwo auf der Welt gibt
es ein vergleichbares Massaker an Meeressäugern", erklärt Rita Dubois,
Geschäftsführerin der Schweizerischen Gesellschaft für Tierschutz/ProTier
Die Robben, vielfach handelt es sich um gerade geborene Jungtiere, werden auf besonders unmenschliche Weise umgebracht - mit Haken oder Knüppeln erschlagen oder von Booten aus erschossen. Zahlreichen Tieren wird dabei sogar bei lebendigem Leib das Fell angezogen. "Die unglaubliche Grausamkeit und absolute Sinnlosigkeit dieses Massakers ist eine Schande für Kanada. Die Robbenjagd muss beendet werden", fordert Rita Dubois. Denn obwohl es gar keinen Markt für Robbenprodukte gibt, wird die Jagd von der Regierung subventioniert. Die kanadische Regierung versucht auf diese Weise, arbeitslos gewordene Fischer zu beschäftigen, nachdem diese ihre angestammte Fischgründe leer gefischt haben |