Finanzdienstleister investiert in Natur
50 Mio. Dollar für WWF, BGCI und Earthwatch
Quelle: Pressetext Deutschland
HSBC, einer der größten Finanzdienstleister der Welt, will mit 50 Mio. Dollar Umweltprojekte dreier Organisationen rund um den Globus finanzieren. Von der für fünf Jahre anberaumten Partnerschaft profitieren die Umweltorganisation WWF, Botanic Gardens Conservation International (BGCI) und Earthwatch. Der Schwerpunkt der unterstützten Projekte liegt auf der Wasserversorgung und gefährdeten Pflanzen. "Handeln wir nicht jetzt, werden bis 2025 rund 60 Prozent der Weltbevölkerung mit einem Wassermangel zu kämpfen haben", sagte HSBC-Geschäftsführer John Bond heute, Donnerstag, bei der Präsentation von "Investing in Nature" in London.
Im Speziellen investiert HSBC in die Reinigung dreier der weltweit größten Flüsse, in deren Umgebung rund 50 Mio. Menschen Lebensraum finden. 20.000 seltene Pflanzenspezies sollen vor dem Aussterben gerettet werden. "Die Investition ist aber nicht nur finanzieller Natur", so Bond. Zusätzlich sollen 200 Wissenschaftler in Entwicklungsländern geschult bzw. 2.000 Angestellte der HSBC in Umweltschutzforschungsprojekte weltweit entsandt werden. Die HSBC-Mitarbeiter werden in Umweltprogrammen von Earthwatch tätig sein. Nach der Rückkehr sollen lokale Umweltschutz-Strategien ausgearbeitet werden.
Mit der 18,4 Millionen-Dollar-Finanzspritze will der World Wildlife Fund zwei Mio. Hektar Flussbecken-Lebensräume entlang des Amazonas in Brasilien, des Jangtses in China und des Rio Grande in den USA sanieren. Es sollen nicht nur natürliche Flussläufe wiederhergestellt bzw. Fische und andere Süßwasser-Spezies geschützt, sondern auch eine sichere Wasserversorgung für Millionen Menschen gesichert werden. Mit 11,6 Mio. wird die "lebende Gendatenbank" des BGCI in botanischen Gärten rund um die Welt finanziert, um 20.000 Pflanzenspezies vor der Auslöschung zu retten.