| Diplomatische Einflussnahme: Was Amerika von Umweltschutz hält |
| Quelle: Greenpeace |
| Der amerikanische Botschafter in Kanada, Paul Cellucci, riet der kanadischen Regierung in einem Interview, den Kyoto-Vertrag nicht zu ratifizieren. "Wir glauben dass Kyoto nicht im Interesse der Vereinigten Staaten und seiner Wirtschaft ist, und deshalb dürfte es auch nicht im Interesse der kanadischen Wirtschaft sein", sagte Cellucci. |
| Botschafter Cellucci warnte, ganz undiplomatisch, vor wirtschaftlichen Nachteilen für die nördlichen Nachbarn der USA. "Unsere Wirtschaften sind sehr stark verflochten, und deshalb sollten wir in dieser Frage zusammenarbeiten und nicht aneinander vorbei. Wir würden eine gemeinsame nordamerikanische Strategie begrüßen", so Cellucci. |
| Die Regierung von Premierminister Jean Chrétien ist unschlüssig, hofft aber den Kyoto-Vertrag ratifizieren zu können. Eine endgültige Entscheidung wird aber erst im Sommer fallen. Für die kanadische Wirtschaft könnten tatsächlich finanzielle Mehrbelastungen entstehen, wenn sie zu Investitionen in energiesparende Produktionsanlagen gezwungen wäre. Dieser Nachteil gegenüber der Konkurrenz aus den USA könnte sich aber wegen geringerer Energiekosten als wirtschaftlicher herausstellen. Damit wäre es langfristig ein Vorteil für die Kanadier. |
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Kommentar: Wann werden die Amerikaner wohl lernen, daß sie Dollar nicht atmen, nicht trinken und nicht essen können? |