| Elfenbeinschmuggler gefasst |
| Quelle: Greenpeace |
| Tansanische Behörden beschlagnahmten am Mittwoch über 1.250 Stoßzähne aus Elfenbein und verhafteten zwei Schmuggler in der Hafenstadt Daressalaam. Es handelt sich nach Behördenangaben um den größten Schmuggelversuch mit Elefantenzähnen in Afrika in den letzten Jahren. Woher die Menge an Elfenbein stammt ist ungeklärt. |
| Der Elfenbeinhandel ist nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen stark reglementiert. Lediglich geringe Mengen des Materials dürfen aus beschlagnahmten Beständen in Südafrika, Namibia, Botswana und Simbabwe auf den Markt gebracht werden. Besonders in Asien ist Elfenbein jedoch sehr begehrt, weil ihm, zu Pulver zerrieben, unter anderem potenzfördernde Wirkung nachgesagt wird. |
| "Der Fund dieser 1250 Stoßzähne sollte alle Länder wachrütteln, die noch immer glauben, Afrikas Elefanten könnten irgendwann sicher sein", kommentierte der Direktor des afrikanischen International Fund for Animal Welfare (IFAW), Jason Bell, den Fund. "Solange es einen Markt für Elfenbein gibt, wird es auch Wilderei und illegalen Handel geben." |