Robben mit Kameras tauchen für Biologen unter das Eis der Antarktis
Quelle: bild der wissenschaft online
Robben in der Antarktis tauchen mit High-Tech-Ausrüstungen unters Eis, um für Meeresbiologen Fische zu beobachten. Vor allem Beutefische der Robben in großen Wassertiefen lassen sich mit dieser Methode gut untersuchen, schreiben die Biologen in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Marine Biology.
Die Forscher um Lee Fuiman von der Universität Texas haben insgesamt fünfzehn Weddell-Robben mit Videokameras, Infrarotsensoren und Recordern ausgestattet. Die Geräte zeichneten die Wanderungen der Robben von ihren Atemlöchern durch die Gewässer auf und registrieren Fische, denen die Tiere bei ihren Tauchgängen begegnen.
Vieles, was Biologen bisher über Fische in der Antarktis wussten, etwa über den Silberfisch oder den Seehecht, müsse wohl korrigiert werden, schreiben die Forscher. Bisher konnten die Tiere nur indirekt beobachtet werden, etwa durch Untersuchungen mit Schleppnetzen.
Das Paper wird in der März-Ausgabe von "Marine Biology" erscheinen.