| Nachwuchs bei den Kegelrobben |
| Quelle: Greenpeace |
| In den letzten Wochen hat der Klapperstorch bei den Kegelrobben in der deutschen Nordsee tüchtig zu tun gehabt. Umweltschützer beobachteten, dass der Bestand von etwa 40 bis 50 erwachsenen Tieren um 17 Robbenbabys angewachsen ist. Das seien drei Jungtiere mehr als zum letzten Jahreswechsel. Das Licht der Welt erblickte der Robben-Nachwuchs auf der sechs Kilometer südlich von Amrum gelegenen Sandbank "Jungnamensand". |
| Die Kegelrobben sind Verwandte der Seehunde, allerdings viel seltener. Bei der Geburt haben sie ein weißes flauschiges Haarkleid, dass den jungen Seehunden - Heuler genannt - fehlt. Erst nach vier Wochen wächst den Jungrobben dann das für die Kegelrobben typische grau melierte Fell. Die günstige Witterung im Dezember und die gestiegene Zahl geschlechtsreifer Weibchen hätten zu dem "Babyboom" beigetragen, so Umweltschützer. Sie sehen darin Zeichen für eine Stabilisierung der Robbenpopulation. |
| Sorgen bereitet Robbenfreunden allerdings die Ölverschmutzung, die seit Weihnachten die Strände einiger nordfriesischer Inseln heimsucht. Zahlreiche Vögel, aber auch drei Kegelrobbenbabys wurden schon Öl-verschmiert beobachtet. Wird das Öl verschluckt, können die Tiere daran elendig zu Grunde gehen. Nach dem Verursacher der Ölpest suchen die Behörden noch. |