| Buschfeuer fordern zahllose Tierleben |
| Quelle: Greenpeace |
| Mehr als hundert Buschfeuer wüten seit einer Woche in der Umgebung von Sydney und drohen ganze Wohngebiete niederzubrennen. Doch am schlimmsten trifft die Feuersbrunst die einheimische Fauna. Zehntausende Kängurus, Opossums, Koalas und andere Tiere werden dem Flammen zum Opfer fallen, befürchten australische Umweltschützer. Vögel fallen vom Himmel, weil sie in den riesigen Rauchwolken ersticken, berichtet der Wildlife Information and Rescue Service (WIRES). |
| Die Tierschützer sind besorgt, weil bis heute nur sehr wenig Tiere den Flammen entkommen sind. "Wir bekommen kaum Anrufe von Menschen, die verletzte Tiere gefunden haben", sagte WIRES-Sprecherin Carol Mac Dougall gegenüber Reuters. "Das bedeutet, dass ein Großteil der Tiere entweder schon tot oder aber von dem Flammenmeer eingeschlossen ist." |
| Die schlimmsten Verluste werden im Royal National Park südlich von Sydney befürchtet, dem zweitältesten Nationalpark der Welt. Wegen der hohen Windgeschwindigkeiten dringen die Buschfeuer schnell vor und lassen den wild lebenden Tieren kaum Fluchtmöglichkeiten. Kängurus, Opossums und Wombats seien sehr langsam und nur wenige entkämen den herannahenden Flammen, so Mac Dougall. Noch geringere Überlebenschancen hätten die Koalas. Die kleinen Bären suchen in den Wipfeln leicht brennbarer Gummibäumen Schutz vor dem Feuer und manövrieren sich so in eine Todesfalle. |