Heiße Weihnachten für norwegische Walfänger
Quelle: Die grüne Presseagentur
Nachdem Anfang Dezember das norwegische Walfangschiff "Nehella" in Flammen aufgegangen und gesunken war, musste die norwegische Walfang-Industrie einen weiteren schweren Schlag verkraften. Aus noch ungeklärter Ursache brannte am 13. Dezember eine Walfleischfabrik auf den Lofoten-Inseln ab. Das Feuer zerstörte die erst kürzlich ausgebaute Fabrik und verursachte einen Schaden von über 6,5 Millionen Mark.
Derzeit haben die norwegischen Polizeibehörden noch keine Hinweise auf die Ursache der beiden Brände, die einen Sachschaden von umgerechnet über 7,2 Millionen Mark verursachten. Die US-Umweltschutzorganisation "Sea Shepherd Conservation Society", die in den vergangenen Jahren 2 norwegische Walfangschiffe versenkte, dabei allerdings keine Explosivstoffe einsetzte oder Brände legte, erklärte, sie trüge keine Verantwortung für die jüngsten Ereignisse.
Die norwegische Regierung erlaubt ihren Walfängern jedes Jahr eine festgelegte Zahl von Zwergwalen zu töten und verstösst damit gegen internationale Walschutzbestimmungen. Bei dem illegalen Walfang starben allein in diesem Jahr 549 Zwergwale.