| Große Landtiere entwickelten sich nur auf großen Landmassen |
| Quelle: bild der wissenschaft online |
| Kalifornische Forscher haben das Geheimnis gelöst, warum Afrika als größtes Landtier in den letzten 65.000 Jahren den Elefanten hervorbrachte, die südwestpazifischen Tongatapu-Inseln dagegen nur ein Buschhuhn: Offensichtlich konnten Landtiere auf den Kontinenten und Inseln nur dann richtig groß werden, wenn für sie genügend Raum und damit ausreichend Futter zur Verfügung stand. Je größer die verfügbare Landmasse war, desto größere Arten entwickelten sich im Laufe der Jahrtausende. |
| Wie Gary Burness und seine Kollegen von der University of California, Los Angeles und vom South Australian Museum in Adelaide in den "Proceedings of the National Academy of Sciences" berichten, benötigt jede Tierart zu ihrem langfristigen Überleben eine bestimmte Anzahl von einzelnen Individuen. Da Tiere mit größerem Körper mehr Nahrung benötigen und daher größere Territorien brauchen, die den Nahrungsbedarf decken, konnten sie sich nur auf großen Landmassen erfolgreich entwickeln. |
| Die Wissenschaftler suchten in ihrer Studie nach einem Muster für die Körpergröße und den Nahrungsmittelverbrauch bei Kaltblütern, wie beispielsweise bei der größten Eidechse der Welt, dem Komodo-Waran. Sie prüften dann, ob ihr Modell auch auf Warmblüter wie das ausgestorbene Wollhaarmammut zutrifft. Nicht ins Konzept passt bislang der Körperumfang der größten Dinosaurier. Verglichen mit der Landmasse auf der sie lebten, hätte ihre Körpergröße erheblich kleiner ausfallen müssen, wundern sich die Forscher. |